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Geschrieben von der Redaktion
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Sonntag, 11. November 2007 |
Was ist männlich? Was macht eine Frau begehrenswert und wer oder was bestimmt, warum sie angeblich keinen Orientierungssinn hat und er sich gern vor Verpflichtungen drückt? Ein Essay über die neuen Erklärungsmuster zu den Geschlechterrollenbildern.
James Bond wird weiter siegen und die Frauen an seiner Seite werden schön sein. Das war schon immer so. Die weiblichen Agentinnen? Natürlich, es gibt sie, aber wie sieht ihre Perspektive aus? "Eine Untersuchung der James-Bond-Filme über die Jahrzehnte hinweg zeigt, dass 007 immer älter werden darf, seine Gespielinnen und Gegnerinnen jedoch nicht. Interessant ist auch, dass jene Frauen, die allzu aktiv werden, bald sterben, während diejenigen, die überleben, nach wie vor meist auf die Rettung Mister Bonds angewiesen sind", analysiert die Psychologin Dr. Barbara Schober eine Filmreihe, die seit Jahrzehnten für Blockbuster an den Kinokassen sorgt und in den Gehirnen unzähliger Männer und Frauen ein Geschlechterrollenbild verankert, das sich offenbar hartnäckig hält. Oder gar - nach einem kurzen emanzipierten Zwischenspiel - heute neuen Aufschwung erlebt?
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
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Geschrieben von der Redaktion
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Freitag, 9. November 2007 |
1. Vorbemerkungen Geschlechtsspezifische Aspekte lassen sich in Bilderbüchern nur schwer ausmachen. Es gibt kaum ein Bilderbuch, das sich mit geschlechtsrelevanten Themen beschäftigt. Wenn man näher hinsieht, bemerkt man jedoch, daß in jeder Familiendarstellung und bei vielen Kinderproblemen, die in Bilderbüchern thematisiert werden, spezielle Jungen- oder Mädchenprobleme behandelt werden. Und immer werden Kinder dabei auf ihre geschlechtsspezifische Rolle in der Gesellschaft hingewiesen. Schwachen und ängstlichen Jungen werden Wege aufgezeigt, wie sie zu Stärke und Selbstbewußtsein gelangen können. Mädchen werden entweder (dem Wunschbild der Emanzipationsbewegung entsprechend) als besonders stark und mutig oder dem herkömmlichen Rollenklischee nachgeformt als fürsorglich und hübsch dargestellt.
Hausarbeit und Kindererziehung wird in Bilderbüchern vorwiegend von Frauen geleistet. Wenn Väter in dieser Rolle gezeigt werden, werden sie als tolpatschig oder chaotisch dargestellt. Bei Berufsrollen werden Männer ernsthaft und überlegen gezeigt, und Frauen arbeiten wie im wirklichen Leben den Männern zu oder übernehmen die Restarbeiten. Männer ohne Frauen erleben spannende Abenteuer, kehren jedoch gerne an den heimischen Herd zu Frau und Kind zurück. Für Kinder sind in der Regel Frauen zuständig und übernehmen notwendige Hausarbeiten und die Herstellung von emotionaler Befriedigung. Die meisten Bilderbücher beschäftigen sich mit der konkreten Umwelt des Kindes oder kleiden kindliche Probleme in phantasievolle Geschichten ein, die für die Kinder wegen der spannenden Handlung oder der hübschen Bilder gerne angesehen werden.
Bei der Durchsicht in verschiedenen Bibliotheken fiel mir auf, daß je nach Motivation der Beschaffer eine einseitige Auswahl an Bilderbüchern anzutreffen war. Einmal waren es mehr problembezogene Bilderbücher, ein andermal fast ausschließlich Tiergeschichten, das dritte Mal handelte es sich meist um Bilderbücher bekannter Autoren. Ähnliches wird in den verschiedenen Kindergärten anzutreffen sein.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
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Geschrieben von Stephan Neumann
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Montag, 15. Oktober 2007 |
Männliches Rollenverhalten und wie es entsteht. (Autorin: Evelyne Muck, Dipl.-Sozialpäd. (FH) )
1. Männliches Rollenverhalten - was ist das? Jeder kennt den Satz, "Sei ein Mann!". Den Satz, "Sei eine Frau!" kennt jedoch niemand. Anscheinend gehört zum "richtigen Mann" mehr als nur die biologische Geschlechtszugehörigkeit. Männlichkeit wird also erst erworben und erarbeitet. Dies geschieht in sogenannten primitiven Gesellschaften durch bestimmte Riten (Initiationsriten), die zumeist schmerzhaft sind und nicht selten bleibende körperliche Schäden bei den jungen Männern hinterlassen. Trotz gelungener Initiation müssen die Männer weiterhin ein Leben lang durch mutige Taten beweisen, dass sie "richtige Männer" sind.
Auch wenn in unserem Kulturkreis solch drastische Riten fehlen, haben es Männer trotzdem schwer. Der amerikanische Psychotherapeut Herb Goldberg beschreibt die Grundlagen von wahrhaft männlichem Verhalten als die "sieben maskulinen Imperative": "Je weniger Schlaf ich benötige, je mehr Schmerzen ich ertragen kann, je mehr Alkohol ich vertrage, je weniger ich mich darum kümmere, was ich esse, je weniger ich jemanden um Hilfe bitte und von jemand abhängig bin, je mehr ich meine Gefühle kontrolliere und unterdrücke, je weniger ich auf meinen Körper achte -, desto männlicher bin ich."
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Oktober 2007 )
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Geschrieben von Stephan Neumann
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Montag, 15. Oktober 2007 |
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Am 24.03.04 hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Sachen Versorgungsausgleich im Scheidungsverfahren einen wichtigen Beschluss gefasst, der für eine Vielzahl von Frauen von zukunftsweisender Bedeutung sein wird. "Keine Rente für den Pascha" war der Überschriftenkommentar der Frankfurter Rundschau v. 28.4.04. Im vorliegenden Fall ging es um den Anspruch des geschiedenen Ehemannes auf Versorgungsausgleich. Im Scheidungsverfahren hatte die berufstätige Ehefrau dem Versorgungsausgleich widersprochen, da sie dem Ehemann sowohl das Studium finanziert als auch den Lebensunterhalt der Familie - auch nach der Geburt des Kindes- fast ausschließlich allein bestritten hatte. Der Mann war meistens arbeitslos und hatte im 'Gegenzug' keine wesentlichen Aufgaben bei der Kindererziehung und der Haushaltsführung übernommen, um auf diese Weise zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. |
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